Überzeugende
und wirtschaftliche Lösungen

Meichtry & Widmer ist ein Projektierungsbüro im konstruktiven Ingenieurbau und Ihr Partner für die Planung von Projekten in den Bereichen Tiefbau, Brückenbau und Hochbau.

Bild von Gubrist 3. Röhre

Gubrist 3. Röhre, Weiningen + Affoltern

Brücken-/Ingenieurbau

Gubrist 3. Röhre, Weiningen + Affoltern

Die Nordumfahrung Zürich wird zur Erweiterung der Verkehrskapazität ausgebaut. Kernstück dieses Grossprojekts ist die dreispurige 3. Tunnelröhre am Gubrist. Bei einer Gesamtlänge von ca. 3300 m werden 2980 m als bergmännischer Tunnel erstellt. Der Tagbau Weiningen ist rund 250 m lang und der Tagbau Affoltern 70 m. In diesen Vorzonen werden zwei neue Zentralen erstellt: eine neue Betriebszentrale im Tagbaubereich Weiningen und eine kombinierte Lüftungs- und Betriebszentrale im Tagbaubereich Affoltern.

Im Tagbaubereich wird der Tunnel generell in einer offenen Baugrube gebaut. Als Besonderheit wird in der Vorzone Weiningen ein Abschnitt aufgrund bestehender Verkehrswege in Deckelbauweise erstellt.

Meichtry & Widmer ist als Partner der IG AHB für die Projektierung der Tagbaubereiche zuständig. Unsere Arbeit umfasst folgende Hauptelemente:

– Baugruben mit rückverankerten Bohr- pfahlwänden bis 25 m Höhe
– Tagbautunnel inkl. Werkleitungskanal
– Betriebs- und Lüftungszentralen, inkl. Koordination BSA

Brücken-/Ingenieurbau

Am Bau beteiligt

Auftraggeber: Bundesamt für Strassen ASTRA
Ingenieurgemeinschaft IG AHB:
Amberg Engineering AG
Meichtry & Widmer, dipl. Ing. ETH/SIA AG
BHAteam Ingenieure AG

Unsere Leistungen

Projektierung Tagbaubereiche,
Phasen 31-53, inkl. Bauleitung

Kennzahlen

Gesamtlänge: ca. 3300 m
Kosten: CHF 565 Mio. (ASTRA)
Realisierung: 2016 – 2023

Projekt Factsheet (PDF)

Bild von Gubrist 3. Röhre

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Bild von Gesamtsanierung Casino

Gesamtsanierung Casino, Zug

Bauwerkserhaltung und Umbau

Gesamtsanierung Casino, Zug

Die Gesamtsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes, bestehend aus dem 1907 erstellten Altbau (Casinosaal und Restaurant), sowie der 1981 erstellten Erweiterung (Theatersaal, Bühne und Foyer) erfolgt in 3 Etappen.

In der ersten Etappe wurden 2010 Restaurant und Küche erneuert sowie eine Liftanlage für die behindertengerechte Erschliessung eingebaut. Die Ausführung erfolgte unter Theaterbetrieb in gedrängter Bauzeit. Der Ausbau von Restaurant und Küche erforderte umfangreiche Gebäudeabfangungen und Fundationsverstärkungen mit Mikropfählen. Aufwendige Ortbetonarbeiten wurden in Sichtbeton ausgeführt.

In der zweiten Etappe wurden 2014 bis 2015 das filigrane Raumfachwerk des Hauptdaches Altbau (genietete Stahlwinkel) verstärkt und Vorarbeiten für die 3. Etappe (Umnutzung Fernheizzentrale) ausgeführt.

In der dritten Etappe (2016 bis 2018) werden nebst den allgemeinen Instandsetzungen und Erneuerungen die Eingangssituation beim Übergang Foyer/Altbau neu erstellt und der seeseitige Fassadenbereich des Altbaus angepasst. Diese Massnahmen erfordern teilweise diffizile Abfangkonstruktionen. Wie beim Ausbau des Restaurants werden die sichtbaren, tragenden Betonteilen in Weissbeton erstellt.

Bauwerkserhaltung und Umbau

Am Bau beteiligt

Bauherrschaft: Stadtgemeinde Zug
Architektur GU: Edelmann Krell Architekten, Zürich
Bauleitung: Von Gunten Baumanagement Zürich

Ausführung

1. Bauetappe: Juni – Dezember 2010
2. Bauetappe: 2014 – 2015
3. Bauetappe: 2016 – 2018

Kennzahlen

Baukosten 1. Etappe ca. CHF  7 Mio.
Baukosten 2. Etappe ca. CHF 20.8 Mio.
Baukosten 3. Etappe ca. CHF 18 Mio.

Projekt Factsheet (PDF)

Bild von Gesamtsanierung Casino

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Bild von Taminabrücke

Taminabrücke, Valens - Pfäfers

Brücken-/Ingenieurbau

Taminabrücke, Valens - Pfäfers

Die Taminabrücke überquert zwischen Valens und Pfäfers die Taminaschlucht in einer Höhe von knapp 200 m. Die 417 m lange Brücke besteht aus einem flachen Betonbogen mit einer Spannweite von 260 m, einem über Ständer monolithisch verbundenen Überbau und anschliessenden Widerlagerkonstruktionen.

Die Herstellung des Bogens erfolgt von beiden Seiten im seilverspannten Freivorbau. Dabei wird jedes zweite der 56 Bogenelemente mit Litzenkabel abgespannt. Auf beiden Seiten wird auf dem Kämpfer ein 75 resp. 100 m hoher temporärer Stahlpylon erstellt. Die Bogenlasten werden über die Haltekabel und Querträger in den Pylon und die Rückhaltekabel eingeleitet. Hangseitig werden die Kräfte aus den Rückhaltekabeln über Felsanker an das Erdreich abgegeben.

Unser Auftrag umfasst das Konzept und die Ausführungsplanung der Bauhilfsmassnahmen für den seilverspannten Freivorbau des Bogens inkl. Spannvorgang und Bogenschluss. Weiter erfolgte die Planung der Lehrgerüstfundamente für den Überbau und das Vorlandtragwerk durch unser Büro.

Brücken-/Ingenieurbau

Am Bau beteiligt

Gesamtleitung/Bauherr: TBA SG
Projektverfasser: Leonhard, Andrä und Partner, Stuttgart
Bauarbeiten: ARGE Taminabrücke
Lehrgerüst: LGB GmbH, Meiningen

Unsere Leistungen:

Konzept und Detailplanung seilverspannter Freivorbau des Bogens inkl. Spannvorgang und Bogenschluss, Ausführungsplanung Lehrgerüstfundationen

Ausführung

März 2013 – März 2017

Kennzahlen

Gesamtlänge Brücke: 417 m
Spannweite Betonbogen: 260 m
Gesamtkosten: CHF 56 Mio.

 

Projekt Factsheet (PDF)

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Bild von Schwesternhaus

Schwesternhaus, Baar

Bauwerkserhaltung und Umbau

Schwesternhaus, Baar

Das 1910 erstellte und denkmalgeschützte Gebäude wurde im Zuge einer generellen Gebäudesanierung für eine breitere kulturelle Nutzung baulich leicht verändert. Die Erneuerung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Architekt und Behörde, um gleichzeitig den Anforderungen an die heutige Technik, den aktuellen Normen und bestmöglichen Erhalt der historischen Konstruktion gerecht zu werden.

Nebst der allgemeinen Erneuerung, dem Einbau eines Lifts für einen behindertengerechten Zugang, dem Ausrichten der Deckenhöhenlage und verschiedenen räumlichen Anpassungen zur Erhöhung der Nutzungsflexibilität mit entsprechend nötigen Abfangkonstruktionen, stellte vor allem der Erhalt der historischen Tragkonstruktion mit gleichzeitiger Erbebenertüchtigung eine besondere Herausforderung an den Bauingenieur. Dies wurde mit der realisierten Lösung optimal und zur grossen Freude von Bauherrschaft und Behörden erfüllt.

Unsere Leistungen umfassten:

– Einbau Lift (Behindertengerechtigkeit)
– Diverse Abfangungen
– Ausbau Dachraum
– Verstärkung Holzbalkendecken
– Aussteifung Decken für die Erdbebensicherung
– Anbau Terrasse
– Fundationsverstärkung
– Ausrichten Höhenniveau durch Anheben einer Wandachse

Bauwerkserhaltung und Umbau

Am Bau beteiligt

Bauherr: Einwohnergemeinde Baar, Rathausstrasse 6, 6340 Baar
Architekt: Guntli Architektur GmbH, Baar

Unsere Leistungen

Zustandsüberprüfung
Konzepterarbeitung zusammen mit Architekt, insbesondere Lösung der Problematik Erdbebensicherung
Vollständige Ingenieurleistungen Umbau

Kennzahlen

Bausumme: CHF 3.6 Mio

Projekt Factsheet (PDF)

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Bild von Brücke Miêdzyrzecz

Brücke Miêdzyrzecz, Polen

Brücken-/Ingenieurbau

Brücke Miêdzyrzecz, Polen

Die beiden je ca. 700m langen Brücken der neuen Autobahnverbindung S3 zwischen Miêdzyrzecz und Swiebodzin (Polen) wurden im Taktvorschub erstellt. Dieser erfolgte pro Brücke in 34 Teilabschnitten, mit einer Länge von 6.0 – 22.6 m

Die Linienführung der Brücken beschreibt im Grundriss eine Kurve mit einem konstanten Radius von 1200m und weist eine Neigung von 4.5% auf. In der letzten Verschubphase hatten die Brücken ein Gewicht von bis zu 15200 Tonnen.

Die Konzeption des Bauverfahrens sowie die Planung der Bauhilfsmassnahmen erfolgte durch unser Büro. Insbesondere wurden folgende Elemente für den Taktvorschub im Detail geplant:

– Casting Yard mit Verschubbahnen im Vorlandbereich
– Vorschubschnabel inkl. Fixierung im Brücken-Überbau
– Jochträger für Vorschub mit Litzenkabeln

Durch die Wahl dieser Bauweise konnten hohe Materialkosten für Schalung und Gerüstung eingespart und gleichzeitig die Bauzeit der Brücken auf ein Minimum beschränkt werden.

Brücken-/Ingenieurbau

Am Bau beteiligt

Bauherr: General Directorate for National Roads and Motorways
Generalunternehmer: Mota-Engil Central Europe
Lieferant Spannkabel: BBR Polen

Unsere Leistungen

Detailplanung Bauhilfsmassnahmen für Taktvorschub

Ausführung

2011 – 2012

Kennzahlen

Brückenlänge: 708 m und 723 m
Elementlänge: 6.0 – 22.6 m
Vorschubgewicht: 14500 to und 15200 to

Projekt Factsheet (PDF)

Bild von Brücke Miêdzyrzecz

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Bild von RUAG Perform 3

RUAG Perform 3, Altdorf

Hoch- und Industriebau

RUAG Perform 3, Altdorf

In Altdorf wurde auf dem Gelände der RUAG der aus den beiden Hallen Perform 1 und 2 bestehende Komplex um die neue Halle Perform 3 erweitert. Die neue Halle weist eine geringere Höhe als die beiden bestehenden Hallen auf. Die Spannweite der Hauptträger von rund 30 m ist identisch. Als Haupttragwerk wurden Fachwerkbinder in einem Abstand von 7.2 m gewählt.

Hoch- und Industriebau

Am Bau beteiligt

GU: Anliker Generalunternehmung AG
Stahlbau: Biedenkapp Stahlbau AG

Unsere Leistungen

Projektierung Vorprojekt bis Ausführung
Submission

Ausführung

Planung und Ausführung 2011

Kennzahlen

Fachwerkträger mit 30 m Spannweite
90 to Stahlverbrauch

Projekt Factsheet (PDF)

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