Die 100-jährige Siedlung Leimbach der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) wird durch einen Neubau ersetzt. Im Neubau, bestehend aus zwei Gebäuden werden 69 Wohnungen realisiert.
Die 9 resp. 7-geschossigen Gebäude werden in Massivbauweise mit auskragenden Balkonen realisiert. Neben den Wohnungen finden im Neubau ein Gemeinschaftsraum, Gewerberäume, Kellerräume, ein Schutzraum, eine Tiefgarage und Technikräume Platz.
Hangseitig bestehen schwierige geotechnische Verhältnisse. Der bis zu 35° steile Hang, bestehend aus Uetliberglehm und Gehängeschutt, neigt zu Rutschprozessen. Der erforderliche, bis zu 9.0 m hohe Hanganschnitt wurde mit einer rückverankerten Bohrpfahlwand und darüberliegenden vorgespannten Ankerwänden gelöst. Die Bohrpfahlwand wird gleichzeitig zur Fundation des Hohen Hauses genutzt. Die Baugrube des Langen Hauses wird mit rundumlaufenden 6 m hohen Nagelwänden realisiert.
Die Fundation erfolgt teils flach auf dem anstehenden Schotter, teils mit Bohrpfählen welche in den Schotter eingebunden wurden.