RUAG Perform 3

In Altdorf wurde auf dem Gelände der RUAG der aus den beiden Hallen Perform 1 und 2 bestehende Komplex um die neue Halle Perform 3 erweitert. Die neue Halle weist eine geringere Höhe als die beiden bestehenden Hallen auf. Die Spannweite der Hauptträger von rund 30 m ist identisch. Als Haupttragwerk wurden Fachwerkbinder in einem Abstand von 7.2 m gewählt.

Gesamtsanierung Casino

Die Gesamtsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes, bestehend aus dem 1907 erstellten Altbau (Casinosaal und Restaurant), sowie der 1981 erstellten Erweiterung (Theatersaal, Bühne und Foyer) erfolgt in 3 Etappen.

In der ersten Etappe wurden 2010 Restaurant und Küche erneuert sowie eine Liftanlage für die behindertengerechte Erschliessung eingebaut. Die Ausführung erfolgte unter Theaterbetrieb in gedrängter Bauzeit. Der Ausbau von Restaurant und Küche erforderte umfangreiche Gebäudeabfangungen und Fundationsverstärkungen mit Mikropfählen. Aufwendige Ortbetonarbeiten wurden in Sichtbeton ausgeführt.

In der zweiten Etappe wurden 2014 bis 2015 das filigrane Raumfachwerk des Hauptdaches Altbau (genietete Stahlwinkel) verstärkt und Vorarbeiten für die 3. Etappe (Umnutzung Fernheizzentrale) ausgeführt.

In der dritten Etappe (2016 bis 2018) werden nebst den allgemeinen Instandsetzungen und Erneuerungen die Eingangssituation beim Übergang Foyer/Altbau neu erstellt und der seeseitige Fassadenbereich des Altbaus angepasst. Diese Massnahmen erfordern teilweise diffizile Abfangkonstruktionen. Wie beim Ausbau des Restaurants werden die sichtbaren, tragenden Betonteilen in Weissbeton erstellt.

RUAG Perform 1 und 2

Produktionshallen für industrielle Fertigung hochpräziser Komponenten der Maschinen- Fahrzeug- und Halbleiterindustrie. Realisierung als Teil einer Arealüberbauung (Wettbewerbserfolg). Beide Gebäude sind teilweise unterkellert. Seit Inbetriebnahme wurden für Umnutzungen diverse Umbauten/Einbauten im Halleninnern ausgeführt.

Perform 1:
L x B x H = ca. 65 x 29 x 17.50 m
Gesamtgewicht Stahl 240 to

Perform 2:
Halle: L X B X H = ca. 30 x 30 x 11 m
Durchfahrt: LxBxH = 58 x 7.20 x 11 m
Gewicht Stahl 85 to

INO Inselspital

Neubau Intensivbehandlungs-, Notfall- und Operationszentrum (INO) für das Inselspital Bern.

Die Tragstruktur des INO Bern wurde in Massivbauwerse erstellt. Die Abtragung der Kräfte in den Baugrund erfolgte teilweise über anspruchsvolle Abfangungen und Unterfangungen. Zur Eingliederung des neuen Gebäudes in die umliegende Infrastruktur mussten einzelne bestehende Gebäude teilweise umgebaut werden. Ebenfalls waren während der Erstellung diverse Provisorien erforderlich.

Lichtwerk

Das 6 geschossige Gebäude an der Seestrasse bildet eine Art Eingangstor zum Dorfkern.

Im westlichen Teil des Erdgeschosses befinden sich die Fahrzeughalle und Nebenräume der Feuerwehr Wädenswil, im östlichen Teil die Ausstellungsräume und Werkstatt eines Garagenbetriebes. An den beiden Stirnseiten sind die Eingänge der Wohnungen angeordnet. Im 1. Obergeschoss sind weitere Räume der Feuerwehr und des Garagenbetriebes angesiedelt. Im 2. und 3. Obergeschoss sowie im Attika-Geschoss wurden 19 Wohneinheiten realisiert. Um der Mehrfachnutzung und dem schwierigen Baugrund (Seeablagerungen) gerecht zu werden, entstand eine sehr komplexe Tragstruktur. Diese erfüllt auch die hohen Ansprüche bezüglich Erdbebensicherheit (Bauwerksklasse III).

Wohnüberbauung Schützengarten

Der Neubau im Dorfkern von Steinen umfasst zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 11 hochwertigen Eigentumswohnungen, einem Geschäftsraum und einer Einstellhalle. Das Grundstück liegt direkt neben dem Dorfbach, der Steineraa. Um die Parzelle optimal auszunutzen und den Hochwasserschutz zu gewährleisten wurde eine Ufermauer erstellt.

RUAG PDZ Süd

Produktionshalle für hochpräzise Bauteile, in 4 komplett getrennte Brandabschnitte unterteilt. In Halle 2 wurde in 4 m Höhe ein Bürotrakt integriert. Seit Inbetriebnahme wurden im Halleninnern diverse kleine Umbauten durchgeführt, als Anpassung an neue Produktions-Anlagen. Um den Bedürfnissen der industriellen Nutzung gerecht zu werden, wurde in Halle 4 eine Laufkrananlage mit einer Nutzlast von 65 to installiert.

Die Halle ist teilweise unterkellert. Die Fundation konnte als Flachfundation mit teilweisem Materialersatz realisiert werden. Diese genügt den hohen Anforderungen bezüglich Erschütterungen und differentieller Setzung.

Umbau EKZ Neudorf

Nach knapp 20 Betriebsjahren wurde das Einkaufszentrum Neudorf auf die neuen Bedürfnisse der Kunden angepasst und insgesamt benutzerfreundlicher gestaltet. Der Umbau umfasste im Wesentlichen die Verbesserung der Platzverhältnisse im Bereich des Haupteingangs. Dafür wurde unter anderem der gesamte Aufzugsschacht versetzt. Der Postteil wurde komplett rückgebaut und neu erstellt.

Alle statischen Eingriffe erfolgten in der für den jeweiligen Einsatzbereich optimalen Bauweise: Stahlbeton, Stahlbau, sowie Verbundbau.

Besonders hervorzuheben waren beim Umbau folgende Aspekte:

– Realisierung in sehr kurzer Bauzeit unter Betrieb.
– zahlreiche Ausbrüche durch Tragelemente mit Abfangverstärkungen.
– Erschwernisse durch bestehende Haustechnikanlagen.

Restaurant Raten

Das Restaurant Raten wurde während mehr als einem Jahr unter durchgehendem Betrieb komplett erneuert.

Die Bauarbeiten umfassten einen unterkellerten Anbau sowie den Umbau und die Verstärkung der bestehenden Tragkonstruktion. Der Saal wurde auf Wunsch des Bauherrn in Holzbauweise erstellt, mit sichtbaren Dachbalken. Die schief liegende Binderkonstruktion erzeugt eine besonders ruhige Atmosphäre. In der exponierten Lage in ungefähr 1000 m.ü.M können grosse Schneelasten auftreten. Aus diesem Grund und infolge des kompletten Restaurantumbaus wurden Anpassungen am Tragsystem notwendig, welche mittels Einbau von Stahlabfangträgern und Klebebewehrungen gelöst wurden.

Die Kostensituation erforderte eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Erneuerung Kollegium St. Michael

Der Hauptbau des Kollegiums St. Michael Zug wurde Ende des 19. Jahrhunderts erstellt und wird heute von der Pädagogischen Hochschule Zug (PHZ) genutzt.

Die Tragstruktur des historischen Gebäudes besteht weitgehend aus Holzbalkendecken, die auf Innenstützen und den Aussenwänden aufgelagert sind. Die Fassadenwände bestehen aus über 80cm starken Mauern aus Natursteinmauerwerk.

In den Jahren 2018-2019 erfolgte eine Modernisierung des Gebäudes. Dabei wurde die Struktur hinsichtlich Brandschutzvorschriften und Erdbebensicherheit auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Zusätzlich erfolgten eine energetische Verbesserung sowie lokale architektonische Veränderungen. Die Bauausführung erfolgte unter Teilbetrieb des Gebäudes in mehreren Etappen.

Unsere Leistungen umfassten die Zustandsbeurteilung der Erdebensicherheit gemäss SIA 269/8 sowie die Projektierung der Massnahmen am Tragwerk über die SIA Phasen 31-53. Alle Eingriffe erfolgten sehr sorgfältig unter Berücksichtigung des kulturhistorischen Werts der Struktur.